Der März des Jahres 2025 begann mit einigen sonnigen Tagen. Am 2. März fuhren meine Frau und ich mit der Straßenbahn nach Duisburg-Meiderich zum „Landschaftspark Nord“ um zu fotografieren. An meiner Leica M 11-P verwendete ich das Elmar-C 4/90 mm, ein kompaktes (ca. 6 cm langes) und leichtes (ca. 275 Gramm schweres) Objektiv. Zwischen 1973 und 1977 wurden insgesamt 48.600 Exemplare dieses Modells gefertigt. Mein Exemplar stammt aus dem Jahr 1973 und wurde in Wetzlar produziert. (Quelle)
Das Elmar-C 4/90 mm wurde für die Leica CL entwickelt, eine Messsucherkamera mit Leica-M-Bajonett. Die Kamera selbst wurde von Minolta in Japan gefertigt und entspricht der Minolta CLE. Für die Leica CL standen zwei speziell konzipierte Objektive zur Verfügung: das Summicron-C 2/40 mm und das Elmar-C 4/90 mm.
Die Abbildungsleistung des Elmar-C 4/90 mm ist überzeugend. Die geringe Lichtstärke von Blende 4 spielt für meine Fotografie keine entscheidende Rolle. Obwohl ich das 90-mm-Objektiv nur selten verwende, nehme ich es aufgrund seiner Kompaktheit und seines geringen Gewichts gerne als Ergänzung in meine Fototasche mit.
Im März 2025 reisten meine Frau und ich gemeinsam mit meiner Schwester Barbara und meinem Schwager Alfred nach Potsdam. Unser Hotel lag in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs zum Park Sanssouci.
Am Morgen des 16. März bemerkten wir gegen 8 Uhr dichten Morgennebel, als wir aus dem Fenster blickten. Spontan entschieden wir uns, noch vor dem Frühstück einen Spaziergang durch den Park zu unternehmen und die besondere Atmosphäre in Fotografien festzuhalten.
Zwei Stunden später hatte sich der Morgennebel aufgelöst, und unser Spaziergang führte uns durch den Park Sanssouci bis zum Neuen Palais. Zuerst habe ich einige Fotos von der Friedenskirche gemacht. Die Restaurierung des Kirchturms wurde kürzlich fertiggestellt.
Im Wasser des Kanals spiegelte sich ein Teil des erhöht liegenden Schlosses Sanssouci. Die Grundsteinlegung des Schlosses erfolgte am 14. April 1745. Genau ein Jahrhundert später, am 14. April 1845, wurde der Grundstein für die Friedenskirche gelegt.
Wieder hundert Jahre später, in der Nacht zum 14. April 1945, überflogen rund 500 Maschinen der Royal Air Force in einer Höhe von 5200 bis 6500 Metern die einstige Residenz- und Garnisonstadt Potsdam. Innerhalb von weniger als 40 Minuten warfen sie etwa 4070 Bomben mit einem Gesamtgewicht von 1717 Tonnen ab, die den Großteil der Potsdamer Innenstadt zerstörten. (Quelle)
Mein fotografischer Schwerpunkt liegt in der Stadtfotografie, und Berlin ist dabei ein bevorzugtes Motiv. Am 18. März besuchten wir eine Fotoausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg und ich habe bei dieser Gelegenheit einige Fotos der Umgebung gemacht. Bei unserem nächsten Berlin-Besuch werde ich die Serie fortsetzen.
Das Hansaviertel ist ein herausragendes Beispiel für die moderne Architektur der Nachkriegszeit. Gelegen im Bezirk Mitte, zwischen dem Großen Tiergarten und der Spree, war es einst ein wohlhabendes Gründerzeitviertel, das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde.
In den 1950er-Jahren entstand hier im Rahmen der Interbau 1957, einer internationalen Bauausstellung, ein völlig neues Stadtquartier. Ziel war es, ein Modell für modernes, funktionales Wohnen zu schaffen. Renommierte Architekten aus aller Welt – darunter Walter Gropius, Alvar Aalto, Oscar Niemeyer und Egon Eiermann – entwarfen Gebäude mit klaren Formen, offenen Grundrissen und innovativen Wohnkonzepten. Weitere Informationen sind auf der Website des Bürgervereins veröffentlicht.