Nachdenken über Fotografie

Fotografie ist für mich nicht nur das Fotografieren. Die Beschäftigung mit Fotografen, Fotobüchern, Ausstellungen und fotografischen Positionen gehört ebenso dazu. In meinen Beiträgen gehe ich einzelnen Werken und Themen nach, beschäftige mich mit der Geschichte und Entwicklung der Fotografie und versuche, unterschiedliche fotografische Sichtweisen einzuordnen.

Bei einem Fotoworkshop in Worpswede bin ich erstmals auf die Fotografien von Hans Saebens aufmerksam geworden. Seine Landschaftsaufnahmen aus dem Teufelsmoor haben mich seitdem beschäftigt. In dem Beitrag gehe ich seinem Weg von der Malerei zur Fotografie nach und betrachte seine Landschaftsfotografie, seine Tätigkeit als Fotolehrer sowie seine Haltung gegenüber den fotografischen Entwicklungen seiner Zeit.

Hans Saebens – Fotograf aus Worpswede

Der Text steht hier zum Download bereit

Intime Fotografie

Der Begriff „intim“ ist im Zusammenhang mit persönlichen Beziehungen, Privatheit, Körper und Sexualität selbstverständlich. Von einer „intimen Fotografie“ zu sprechen, erscheint dagegen zunächst weniger eindeutig. Welche Fotografien lassen sich darunter verstehen? Muss eine intime Fotografie einen nackten Körper zeigen oder eine sexuelle Situation darstellen? Entsteht Intimität bereits durch die Beziehung zwischen Fotograf und fotografierter Person – oder kann sie auch erst im Moment des Fotografierens entstehen?

Der Essay „Intime Fotografie“ versucht, sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven anzunähern. Betrachtet werden unter anderem Fotografien innerhalb von Paarbeziehungen, das Fotografieren aus einer gemeinsamen Lebenswelt sowie Situationen, in denen Vertrauen zwischen Fotograf und Modell erst während der fotografischen Zusammenarbeit entsteht. Auch das Verhältnis von Intimität, Privatheit und Öffentlichkeit sowie die Übergänge zwischen intimer, erotischer und Aktfotografie werden untersucht.

Der Text steht hier zum Download bereit